Besondere Sorge bereitet dem BDG die derzeitige irrationale Verwendung genomischer Begrifflichkeiten, die leider selbst von seriösen Unternehmen aus dem Bereich der Kosmetik- und Healthprodukte betrieben wird. Immer mehr Missverständnisse über die Genomforschung und ihre Anwendung zeichnen sich so in der Gesellschaft ab.
Dies führt häufig zu einer gesellschaftlichen Ablehnung und – und das ist viel schwerwiegender – zu einer mangelnden individuellen gesundheitlich-genomischen Vorsorge.

Insbesondere in der Kosmetikbranche wird behauptet, mittels Kosmetika, die auf den Errungenschaften der Genomforschung basierten, könne dem Alterungsprozess vorgebeugt werden. Entspräche dies der wissenschaftlichen Wahrheit, wären diese Produkte mit Sicherheit nicht im Drogeriemarkt erhältlich, sondern in der Apotheke! Hier nutzt die Vermarktung mit dem Label "DNA" lediglich dem Profit der Kosmetikfirmen, nicht aber dem genomischen Wohl unserer Gesellschaft!

Wir fordern deshalb von den großen Playern im Bereich der Kosmetik- und Healthprodukte, mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung ein Zeichen zu setzen. Dies bedeutet, nur nachweislich durch systemische wissenschaftliche Untersuchungen genomisch als wirksam erwiesene Produkte mit genomischen Labeln wie "DNA" oder "Gen" zu vertreiben.

Nutzen Sie verantwortungsbewusst Ihre Entscheidungsfreiheit als Konsument! Fragen Sie doch einfach einmal nach, welche Bedeutungen die benutzten genomischen Begriffe haben und machen Sie Ihre Ablehnung des Missbrauchs dieser Begriffe deutlich!

Gesundheit, Wohlbefinden und Erfolg erreichen Sie nicht mit fragwürdigen Produkten aus dem Drogeriemarkt, sondern nur durch eine ganzheitliche genomische Beratung und Therapie, wie sie der BDG mit seinem Konzept GenomiCare entwickelt hat.

Nur durch eine konsequenten Umsetzung einer vernünftigen und verantwortungsvollen Etikettierung seitens der großen Player am Markt der Kosmetikprodukte und der Werbebranche wird es möglich sein, weiteren Schaden – nicht nur vom Konzept GenomiCare – abzuwenden, sondern auch das Vertrauen in die Genomik insgesamt zurückzugewinnen.